Junge Menschen lernen an unserer Grund- und Sekundarschule im Einklang mit sich selbst, mit der Natur und mit der Region.
Geplanter Start der Sekundarschule ist das Schuljahr 2026/27.
Hier findest du die Kurzfassung unseres pädagogischen Konzepts.
Lernangebote und Schülernachhilfe
Bist du auf der Suche nach einer Unterstützung für dein Kind ?
Der Schulalltag ist oft herausfordernd ...
egal ob es um das Erlernen der Schlüssel-kompetenzen geht, das Verständnis komplexer Themen oder um Motivations-steigerung. Unsere Schülernachhilfe bietet deinem Kind eine individuelle Unterstützung.
Unsere Nachhilfe findet wöchentlich für 60 Minuten in Kleingruppen von max. 4-5 Schülern statt.
Rechnen Lernen mit unseren 1x1 Sternen
Neues Material in unserer Lerngruppe:
Die 1x1 Sterne.
Damit wird das Rechnenlernen für die Kinder der
2. und 3. Klasse spielerisch und aufregend.
Mit Begeisterung probierten sie das Material aus - und ein Mädchen meinte ganz stolz:
"Oh, jetzt habe ich ja mal gerechnet - obwohl ich das bisher noch gar nicht konnte!"
In genau solchen Momenten zeigt sich, wie viel Freude das Lernen mit Herz und Kreativität machen kann.
Filzwerkstatt in Rothenberga
Kürbismännchen
Mit bunter Wolle, seifigen Händen und ganz viel Spaß und Vorfreude sind an den zwei Projekttagen tolle Herbstkürbisse und Weihnachtswichtel aus Filz entstanden.
Jeder ist ein Unikat - mal kugelrund, mit spitzem Hut, ganz verträumt, oder auch ganz frech.:))
Jetzt dürfen unsere Filzkürbisse und Weihnachtswichtel den Herbst noch ein bisschen bunter und den Advent noch etwas zauberhafter machen.
Herzlichen Dank an Frau Schwemmer für ihre kreativen Inspirationen.
Weihnachtswichtel
Apfelprojekt mit Frau Kraus
Vor kurzem hatten wir Besuch in unseren Lerngruppen....Eine Professorin aus Berlin, die ab dem Wintersemster'25 in Erfurt an der Uni Lehrer ausbildet.
Sie hat viele Jahre in Stockholm gelebt und uns von ihrer Arbeit dort erzählt. Nun möchte sie hier in Thüringen ihre Erfahrungen und ihr Wissen weitergeben. Sie findet unser Projekt der Schulgründung und die Arbeit in den Lerngruppen sehr spannend und lehrreich.
Gemeisam mit ihr haben wir an diesem Tag ein Apfelprojekt durchgeführt. Hannelore zeigte uns ein Experiment, mit dem man den Reifegrad der Äpfel nachweisen kann und im Anschluß daran haben wir die Apfelschälmaschine ausprobiert.
Mit den leckeren Apfelringen im Mund erkundeten wir dann die Wohnräume im Apfelinneren und erfuhren etwasüber die Symmetrie, welche wir überall in der Natur finden können.
Natürlich wollten wir unserem Gast auch unsere Tiere zeigen....Los ging es zu den Schafen und Hühnern, die vor kurzem kleine Küken bekommen haben. Spannung pur und große Augen bei allen.
Zum Abschluß gab es noch ein Papierbootrennen auf dem angrenzenden Bach. Ein toller Nachmittag und der Beginn einer Zusammenarbeit.
Die Große Erzählung von der Entstehung des Universums und der Erde, nach Maria Montessori.
Das Video zeigt ein Experiment zum Thema Vulkanausbruch...durchgeführt von Grundschulkindern in unserem Lernangebot am Nachmittag.
Durch eine riesige Explosion wurden dichte und extrem heiße Materie-Stücke in den Weltraum geschleudert. Diese Teilchen flogen in alle Richtungen. Sie bildeten eine riesige Staubwolke, die sich zu drehen begann.
Beim Drehen wurden die Teilchen dieser Wolke dicht zusammengedrängt. Aus ihnen entstanden die Sterne. Es gab große Sterngruppierungen, die man Galaxien nannte.
Eine wunderschöne
Spiralgalaxie entsteht: die Milchstraße.
Die Sonne ist ein zentraler leuchtender Stern.
Auch die Erde ist ein Teil unseres Sonnensystems.
Sie entstand vor etwa 4,6 Milliarden Jahren aus einer Gas- und Staubwolke, die sich durch den Urknall gebildet hatte.
Viele Meteoriten schlugen auf die junge Erde ein. Dadurch wurde viel Hitze erzeugt, so dass der gesamte Planet glühte und schmolz. Die Zeit der Vulkane brach an....
Quadratzahlen und Wurzelziehen
Schülernachhilfe mit 8.Klässlern...
heute gab es viele kleine Aha-Momente.
Es macht viel Freude die jungen Menschen mit alternativen Möglichkeiten zu begleiten.
Lernen durch Bewegung - Zahlenstrahl der rationalen Zahlen
Heute haben wir die negativen und positiven Zahlenbereiche in der Bewegung erlebt.
Durch die Erfahrung mit dem ganzen Körper erlangen die Mädchen und Jungen ein tieferes mathematisches Verständnis.
Das Land der Wortarten - nach einer Erzählidee von Maria Montessori
Weit weg von uns und manchmal doch ganz nah, gibt es ein ganz besonderes Land: das Land der Wortarten.
Dort lebt und regiert ein mächtiger schwarzer König.
Meistens wird der König von einem kleinen hellblauen Diener begleitet. Der König fühlt sich in dessen Begleitung so wohl, dass er nur selten ohne ihn unterwegs ist.
Ist der König guter Laune, nimmt er noch den großen dunkelblauen Diener mit. Dann haben alle Leute das Vergnügen zu sehen, was für ein König er ist.
Den zweiten großen hellblauen Diener ruft er zu sich, wenn er sich mit anderen Königen trifft. Dieser Diener hat die Aufgabe, die Zahl der versammelten Könige zu verkünden.
Manchmal kann der König sich nicht selbst zeigen. Dann schickt er seinen Stellvertreter im lilafarbenen Gewand. Dieser muss ganz allein gehen – ohne einen einzigen Diener!
Nun würden der König und sein Gefolge zu Stein erstarren, wenn nicht die rote Sonne sie zum Leben erwecken könnte.
Wenn die Sonne am Himmel entlang rollt werden alle lebendig, aber nur für eine bestimmte Zeit.
Die Sonne ist nicht immer allein am Himmel. Manchmal kommt der kleine orangefarbene Mond dazu.
Auf einmal ist genau zu erkennen, wie die Sonne aussieht, wo sie gerade steht oder wann sie wieder untergehen wird.
Manchmal ist es im Land der Wortarten schwer, den Weg zu finden. Dann sind die kleinen grünen Sichelmonde notwendig. Sie sind die Wegweiser, die anzeigen, wo der König zu finden ist.
Alles ist im Land der Wortarten gut vorbereitet.
Die Orte der Menschen sind durch rosafarbene Verkehrswege untereinander verbunden. So können die Menschen immer schnell zusammen kommen.
Du darfst dir nicht vorstellen, dass es in diesem Land still ist. Nein! Manchmal rufen die Leute irgendwelche gelben Wörter vor Freude oder Schreck: „Hallo!“, „OH!“ oder „Ach!“
Die Zahl "Pi"
Für den nächsten Test in Mathe sollten die 8. Klässler die Zahl Pi mit 25 Nachkommastellen auswendig lernen!
Wir haben uns dieser Aufgabe angenommen
und haben es mit Bewegung, Spiel und Spaß geschafft,
dass am Ende der Stunde alle die 25 Nachkommastellen konnten.
Auch unsere kleine Praktikantin (3. Klasse)
konnte am Ende des Tages voller Stolz die lange Zahl zu Hause aufsagen.
Wir haben natürlich nicht nur die Zahl gelernt, sondern sind auch ihrer Bedeutung auf die Spur gegangen.....
aus einer zunächst öden Lernaufgabe, haben wir einen wundervollen lebendigen Nachmittag gezaubert.
Woher kommt der Name Geometrie?
Vor mehreren tausend Jahren siedelten sich immer mehr Menschen am Fluss Nil in Nordafrika im Land Ägypten an.
Wenn man aus dem Weltraum auf Nordafrika blickt, sieht man eine große Wüste, die Sahara. Am Rand dieser Wüste fließt ein langer Fluss: der Nil.
Es ist der längste Fluss der Erde und ca. 6.600 km lang.
Der Fluss war für das Leben der Menschen sehr wichtig. So aber war das Land am Nil sehr fruchtbar und die meisten Ägypter waren Ackerbauern.
In dieser Zeit, ungefähr 3.500 Jahre vor Christus, entstand eine der großartigsten Kulturen der Menschheitsgeschichte: das Reich der Ägypter.
Auf den Feldern am Nil bauten die ägyptischen Ackerbauern Getreide, Melonen, Gurken und Zwiebeln an. Von Palmen ernteten sie Datteln.
Die Quellen des Nil liegen in den Bergen, sehr weit von Ägypten entfernt und der Nil fließt von Süden nach Norden. Er mündet in das Mittelmeer.
Jedes Jahr in der Frühlingszeit schmolz der Schnee in den Bergen und das Wasser floss im Nil nach Ägypten.
Es war so viel, dass der Nil über die Ufer trat. Der Schlamm, der in dem Wasser war, bedeckte die Felder jeweils 10 Kilometer von den Flussufern aus landeinwärts.
Die Bauern mussten ihre Saatkörner oder Setz-linge nur noch hineindrücken.
Der Nil machte Ägypten reich.
Das Getreide und Gemüse, das an seinen Ufern angebaut wurde, ernährte viele Menschen.
Die Überschwemmungen waren also sehr willkommen.
Dennoch gab es ein großes Problem.
Als das Überschwemmungswasser versickert war, waren die Grenzlinien, die die Felder teilten, weggeschwemmt. Und nun?
Die Bauern mussten sich einigen:
„Das ist mein Feld.“ „Nein, das gehört mir.“ … Es gab immer wieder Streit.
Es entstand eine eigene Berufsgruppe: Die Seilspanner oder auch Harpedonapten genannt.
Die Harpedonapten benutzten ein Seil mit 12 Knoten im jeweils gleichen Abstand zueinander.
Dann spannten sie das Seil so zu einem Dreieck, dass die eine Seite drei, die nächste fünf und die dritte vier dieser Abschnitte umfasste, so dass bei Knoten 1 ein rechter Winkel entstand.
Nun blieben die Seilspanner bei Knoten 4 und 9 stehen. Der Seilspanner von Knoten 1 markierte seinen Standort, fasste auf Knoten 12, ging auf die gegenüberliegende Seite und zog seine Seilstücke stramm.
Es entstand wiederum ein Dreieck mit einem rechten Winkel.
Durch diese zweiteilige Aktion entstand ein Rechteck und das Feld des Bauern war wieder hergestellt und konnte markiert werden.
Das Messen von Land begann mit den Seilspannern und entwickelte sich zu einer Wissenschaft, die wir heute Geometrie nennen.
(nach Maria und Mario Montessori)
